Motorradführerschein A2 · Vilshofen

Dein Bike.
Dein Aufstieg.

Bis 35 kW, ab 18 Jahren. Wie viel Aufwand dahintersteckt, hängt an einem einzigen Datum: Hast du A1 seit mindestens zwei Jahren, genügt eine praktische Prüfung.

Motorradfahrer in Schutzkleidung fährt auf einem Übungsplatz im Slalom zwischen Pylonen hindurch
A2Dein Führerschein.
Dein Move.
Mehr Möglichkeiten auf zwei Rädern.
18Jahre

Mindestalter

35kW

Leistung höchstens

2Jahre A1

Dann nur praktische Prüfung

Deine MöglichkeitenWelcher Weg passt?

Eine Klasse.
Drei Wege dorthin.

Dieselbe Klasse, drei völlig verschiedene Wege. Schau auf das Erteilungsdatum deiner A1 – daran hängt, ob dich A2 eine komplette Ausbildung oder nur eine Prüfung kostet.

  1. Direkteinstieg

    ohne Vorbesitz A1

    Der volle Weg, wenn A2 dein erster Motorradführerschein ist. Beim ersten Führerschein überhaupt kommt der Grundstoff dazu, bei bestehender Fahrerlaubnis halbiert er sich.

    Theorie
    12 + 4 Doppelstunden
    Sonderfahrten
    12 (5 Überland, 4 Autobahn, 3 Dunkelheit)
    Prüfungen
    Theorie und Praxis
    Prüfungsdauer
    70 Minuten
  2. Aufstieg von A1

    A1 seit unter 2 Jahren

    Wer nicht warten will, steigt auch früher auf – dann aber mit vollem Programm. Die Ersparnis liegt nur bei den Sonderfahrten und beim Grundstoff.

    Theorie
    6 + 4 Doppelstunden
    Sonderfahrten
    6 (3 Überland, 2 Autobahn, 1 Dunkelheit)
    Prüfungen
    Theorie und Praxis
    Prüfungsdauer
    70 Minuten
  3. Aufstieg von A1

    A1 seit mindestens 2 Jahren

    Der Weg, den die meisten gehen können und die wenigsten kennen: A1 mit 16, Aufstieg mit 18. Es genügt eine praktische Prüfung – die Ausbildungsvorschriften gelten hier ausdrücklich nicht.

    Theorie
    keine vorgeschrieben
    Sonderfahrten
    keine vorgeschrieben
    Prüfungen
    nur Praxis
    Prüfungsdauer
    60 Minuten

Der dritte Weg steht so in § 15 Absatz 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung: Beim Aufstieg mit mindestens zwei Jahren Vorbesitz bedarf es „nur einer praktischen Prüfung“, und „die Vorschriften über die Ausbildung sind nicht anzuwenden“.

35 kW.
Viele Möglichkeiten.

Alle Angaben hier sind gesetzlich festgelegt und gelten bei jeder Fahrschule gleich.

Deine Klasse. Dein Einstieg.

Klasse A2 im Steckbrief

Mindestalter
18 Jahre.
Fahrzeuge
Krafträder bis 35 kW, deren Leistungsgewicht 0,2 kW/kg nicht übersteigt – mit Beiwagen ebenfalls.
Wichtige Grenze
Das Motorrad darf nicht von einem Modell mit über 70 kW abgeleitet sein. Eine gedrosselte 100-kW-Maschine ist damit kein A2-Motorrad, auch wenn sie 35 kW leistet.
Eingeschlossen
Klasse A1 (125 cm³) und Klasse AM (Roller bis 45 km/h) – ohne weitere Prüfung.
Probezeit
Zwei Jahre – wenn A2 dein erster Führerschein ist. Steigst du von A1 auf, läuft die Probezeit von dort weiter und beginnt nicht neu.
Danach
Nach zwei Jahren A2 gibt es die offene Klasse A mit einer praktischen Prüfung, frühestens mit 20.

Was du mit A2 fahren darfst

Die 70-kW-Regel in der zweiten Liste ist der Punkt, an dem beim Motorradkauf am meisten schiefgeht – lies sie, bevor du eine gedrosselte Maschine anzahlst.

Damit fährst du

  • Motorräder bis 35 kW – die klassische Einsteigerklasse
  • Von Werk aus auf 35 kW ausgelegte Maschinen
  • Reduzierte Modelle, sofern das Ausgangsmodell 70 kW nicht überschreitet
  • Krafträder mit Beiwagen im selben Rahmen
  • Alles aus A1 und AM ist eingeschlossen

Dafür brauchst du mehr

  • Motorräder über 35 kW – das ist die offene Klasse A
  • Gedrosselte Maschinen, deren Ausgangsmodell über 70 kW liegt
  • Krafträder mit einem Leistungsgewicht über 0,2 kW/kg

Heute A2.
Morgen offen.

A2 ist selten das Ziel, sondern die Stufe davor. Die Zweijahresfrist läuft ab der Erteilung, und danach gilt für A dieselbe Regel wie vorher für A2.

  1. A2

    ab 18

    Bis 35 kW. Ab der Erteilung läuft die Zweijahresfrist, die den nächsten Schritt fast kostenlos macht.

  2. A

    ab 20

    Offene Klasse, keine Leistungsgrenze. Nach zwei Jahren A2 genügt eine praktische Prüfung – ohne Theorieprüfung und ohne Pflichtstunden.

  3. A direkt

    ab 24

    Ohne Vorstufen gibt es die offene Klasse erst mit 24, dann aber mit vollem Ausbildungsprogramm und beiden Prüfungen.

Mindestalter nach § 10 der Fahrerlaubnis-Verordnung. Wie der Aufstieg zur offenen Klasse abläuft, steht auf der Seite zur Klasse A – für den Aufstieg von A1 auf A2 gilt der Weg genauso, nachzulesen bei der Klasse A1.

Dein Vorbesitz zählt.
Dein Weg steht fest.

Die Schritte 3 bis 5 entfallen ganz oder teilweise, wenn du von A1 aufsteigst – wie viel, entscheidet die Zweijahresfrist.

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Hier lernst du. Hier fährst du.

In Vilshofen und auf den Straßen unserer Region.

  1. Anmelden

    Bring deinen Führerschein mit – daran hängt, welcher der drei Wege für dich gilt. Das Datum der A1-Erteilung entscheidet über die Zweijahresfrist, deshalb schauen wir es gemeinsam an.

  2. Unterlagen

    Beim Aufstieg von A1 ist meist alles erledigt: Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs hast du nachgewiesen, es kommt nur ein biometrisches Passbild für den neuen Führerschein dazu. Ist A2 dein erster Führerschein, fällt beides an.

  3. Theorie

    Beim Aufstieg nach zwei Jahren entfällt sie komplett. Sonst sind es 4 Doppelstunden klassenspezifischer Stoff, dazu 12 Doppelstunden Grundstoff beim ersten Führerschein oder 6 bei bestehender Fahrerlaubnis.

  4. Theoretische Prüfung

    Auch die entfällt beim Aufstieg nach zwei Jahren. Sonst 30 Fragen und höchstens 10 Fehlerpunkte, bei bestehender Fahrerlaubnis 20 Fragen und 6 Fehlerpunkte.

  5. Fahrstunden

    Vorgeschriebene Sonderfahrten gibt es nur auf den ersten zwei Wegen. Geübt wird trotzdem: Die 35-kW-Maschine reagiert anders als eine 125er, und genau darauf schaut der Prüfer.

  6. Praktische Prüfung

    Beim Aufstieg mit zweijährigem Vorbesitz mindestens 60 Minuten, im Direkteinstieg mindestens 70 – die reine Fahrzeit ist in beiden Fällen mindestens 30 Minuten. Der Rest sind Grundfahraufgaben und die Bekanntgabe des Ergebnisses.

Dein Führerschein.
Klar kalkuliert.

Bei keiner anderen Klasse spreizt sich die Rechnung so weit: Auf dem dritten Weg fallen Theorieunterricht, Theorieprüfung und Sonderfahrten komplett weg.

Kosten berechnen
  • Bei der Fahrschule

    • Grundbetrag – beim Aufstieg meist niedriger als beim Direkteinstieg
    • Lernmaterial und Zugang zum Lerncenter, wenn Theorie anfällt
    • Preis je Fahrstunde (45 Minuten)
    • Preis je Sonderfahrt, sofern welche vorgeschrieben sind
    • Vorstellungsentgelt für die anfallenden Prüfungen

    Was das bei uns kostet, sagen wir dir konkret.

  • Fremdkosten

    • Gebühren der Führerscheinstelle für Antrag und Führerschein
    • Prüfgebühren der Prüforganisation (TÜV oder DEKRA)
    • Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passbild – beim Aufstieg meist nur das Passbild
    • Schutzkleidung: Helm, Handschuhe, Jacke, Stiefel

    Diese Posten setzt nicht die Fahrschule fest – sie werden nur weitergegeben. Im Kostenrechner stellst du sie dir für A2 zusammen – dort kannst du auch die drei Wege gegeneinander rechnen.

Noch Fragen?
Gut so.

Noch keine A1? Dort steht der Einstieg ab 16.

Frag uns persönlich

Es entfällt sehr viel, ja. Hast du A1 seit mindestens zwei Jahren, genügt für A2 eine praktische Prüfung – die Fahrerlaubnis-Verordnung stellt sogar ausdrücklich fest, dass die Vorschriften über die Ausbildung nicht anzuwenden sind. Kein Grundstoff, kein klassenspezifischer Unterricht, keine Sonderfahrten, keine Theorieprüfung. Übungsstunden auf der stärkeren Maschine sind trotzdem sinnvoll, und Prüfgebühr, Vorstellungsentgelt und der neue Führerschein fallen an.

Dein nächster
Move.

Schreib uns, ob du A1 hast und seit wann – das eine Datum entscheidet, welcher der drei Wege für dich gilt und was A2 dich kostet. Ohne A1 sagen wir dir, ob der Direkteinstieg oder der Weg über A1 günstiger ist.

Schreib uns – wir melden uns

Egal ob Frage, Terminwunsch oder erst mal nur Neugier – schreib uns kurz.

Mit dem Absenden verwenden wir deine Angaben, um deine Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

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