Lkw-Führerschein C1 · Vilshofen

Größere Pläne.
Dein C1.

Von 3,5 bis 7,5 Tonnen – die Klasse für den 7,5-Tonner und für jedes Wohnmobil, das über die B-Grenze hinausgewachsen ist. Ab 18, als Erweiterung deiner Klasse B.

Fahrschülerin sitzt am Steuer eines Lkw-Fahrerhauses, auf dem Beifahrersitz liegen Klemmbrett und Schlüssel
C1Dein Führerschein.
Dein Move.
Mehr mitnehmen. Weiter denken.
18Jahre

Mit Klasse B als Vorbesitz

7,5Tonnen

Zulässige Gesamtmasse höchstens

5Jahre

Dann verlängern, ohne neue Prüfung

Deine MöglichkeitenB, C1 oder C?

Dein Fahrzeug.
Die richtige Klasse.

Maßgeblich ist immer die zulässige Gesamtmasse aus den Fahrzeugpapieren – nicht, wie schwer das Fahrzeug gerade beladen ist. Danach entscheidet sich die Klasse.

  • B

    bis 3.500 kg

    Hast du schon. Die Grenze ist die zulässige Gesamtmasse, nicht das tatsächliche Gewicht – beim Wohnmobil steht sie in den Fahrzeugpapieren und ist der Punkt, an dem die meisten hängenbleiben.

    Keine zusätzliche Prüfung

    Zur Klasse B

  • C1

    Diese Klasse

    3.500 bis 7.500 kg

    Die Klasse für den 7,5-Tonner und für alles, was als Wohnmobil oder Handwerkerfahrzeug über 3,5 t liegt. Anhänger dürfen bis 750 kg mit, mehr nicht.

    Theorie- und praktische Prüfung

    Hier anfragen

  • C

    über 7.500 kg

    Der richtige Lkw, ohne Obergrenze bei der Gesamtmasse. Erst ab 21 Jahren – oder ab 18, wenn eine Berufsausbildung oder die Grundqualifikation dahintersteht. Die Klasse C schließt C1 ein.

    Theorie- und praktische Prüfung

    Zur Klasse C

Ein Beispiel: Ein Kastenwagen mit 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse läuft noch auf Klasse B – auch voll beladen. Dasselbe Fahrzeug als aufgelastete Variante mit 4.000 kg braucht C1, obwohl es identisch aussieht.

Mehr Platz.
Mehr Möglichkeiten.

Alle Angaben hier sind gesetzlich festgelegt und gelten bei jeder Fahrschule gleich.

Deine Klasse. Dein Einstieg.

Klasse C1 im Steckbrief

Vorbesitz
Klasse B. C1 ist immer eine Erweiterung, nie der erste Führerschein.
Mindestalter
18 Jahre.
Fahrzeuge
Kraftfahrzeuge über 3.500 kg und bis 7.500 kg zulässige Gesamtmasse, mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz.
Anhänger
Bis 750 kg zulässige Gesamtmasse. Für schwerere Anhänger gibt es die Klasse C1E.
Untersuchung
Ärztliche Untersuchung und Untersuchung des Sehvermögens sind Pflicht – bei Antragstellung dürfen sie nicht älter als ein Jahr sein.
Befristung
Fünf Jahre. Danach wird verlängert, wieder mit ärztlicher Untersuchung und Sehtest – aber ohne neue Prüfung.
Probezeit
Beginnt nicht neu. C1 erweitert deine bestehende Fahrerlaubnis, die Probezeit aus Klasse B läuft weiter.

Was du mit C1 fahren darfst

Zwei Grenzen laufen getrennt: die Masse des Fahrzeugs und die des Anhängers. Über beide entscheidet nicht dieselbe Klasse – für Anhänger über 750 kg gibt es die Klasse C1E.

Damit fährst du

  • Wohnmobile über 3,5 t – der häufigste Grund für diese Klasse
  • Pritschen- und Kofferfahrzeuge im Handwerk
  • Fahrzeuge von Feuerwehr und Hilfsorganisationen bis 7,5 t
  • Kleine Lkw im Verteiler- und Werkverkehr
  • Anhänger bis 750 kg dürfen mit
  • Alles, was du mit Klasse B schon fahren darfst

Das deckt C1 nicht ab

  • Fahrzeuge über 7.500 kg – das ist die Klasse C
  • Anhänger über 750 kg – das ist C1E

Was du fährst.
Und wofür.

Die Fahrerlaubnis sagt, was du fahren darfst. Ob du damit auch gewerblich Güter befördern darfst, steht in einem anderen Gesetz – und die Antwort hängt nicht am Fahrzeug, sondern an deiner Nutzung.

  • Keine 95 nötig

    Du fährst privat

    Wohnmobil, Umzug, der eigene Anhänger: Für die nichtgewerbliche Beförderung von Gütern oder Personen gilt das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz nicht. Die Fahrerlaubnis C1 genügt.

  • Meist keine 95 nötig

    Du fährst für deinen Beruf

    Wer Material, Ausrüstung oder Maschinen befördert, die er selbst zur Berufsausübung verwendet, ist ausgenommen – solange das Führen des Fahrzeugs nicht die Hauptbeschäftigung ist. Der Monteur mit dem 5-Tonner fällt darunter, der angestellte Fahrer desselben Fahrzeugs nicht.

  • Grundqualifikation nötig

    Du fährst gewerblich Güter

    Ist das Fahren die Tätigkeit, kommt zur Fahrerlaubnis die Grundqualifikation dazu – im Führerschein als Schlüsselzahl 95. Danach steht alle fünf Jahre eine Weiterbildung an.

    Grundqualifikation und Weiterbildung machst du direkt bei uns.

Ausgenommen sind außerdem Fahrten für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz, soweit sie zu den Aufgaben dieser Dienste gehören. Wir schauen uns deinen Fall vor der Anmeldung an – die Grundqualifikation kostet Zeit und Geld, und wer sie nicht braucht, soll sie nicht machen.

Großes Fahrzeug.
Sicheres Gefühl.

Diese Zahlen sind gesetzlich festgelegt und bei jeder Fahrschule gleich. Was darüber hinaus an Übungsstunden nötig ist, entscheidet sich am Rangieren – dazu lässt sich vorher ehrlich keine Zahl nennen.

Theorie

12Doppelstunden
beim Aufbau auf B
  • 6 Doppelstunden Grundstoff – die Hälfte, weil du Klasse B schon hast
  • 6 Doppelstunden klassenspezifischer Stoff zur Klasse C1
  • Theorieprüfung mit 30 Fragen und höchstens 10 Fehlerpunkten

Pflichtfahrten

5Vorgeschriebene
Sonderfahrten
  • 3 Überlandfahrten
  • 1 Autobahnfahrt
  • 1 Fahrt bei Dunkelheit
  • Dazu die vorgeschriebene Unterweisung am Fahrzeug

In der Prüfung

Technik im Blick.
Fahrzeug im Griff.

85Minuten mindestens
Prüfungsdauer

Davon mindestens 50 Minuten reine Fahrzeit.

Das kommt dran

  • Abfahrtkontrolle: Reifen, Beleuchtung, Bremsanlage, Ladungssicherung
  • Umgang mit dem Fahrtenschreiber
  • Rangieren und Rückwärtsfahren mit kastenförmigem Aufbau – Sicht nur über die Außenspiegel
  • Fahren auf Landstraße und Autobahn, insgesamt mindestens 50 Minuten

Die praktische Prüfung dauert mindestens 85 Minuten, davon mindestens 50 Minuten reine Fahrzeit – so lang wie bei Klasse C und deutlich länger als die 55 Minuten beim Pkw.

Du hast B.
Jetzt wird’s größer.

Der zweite Schritt ist der, an dem es am häufigsten hakt: Ohne die ärztlichen Nachweise nimmt die Führerscheinstelle den Antrag nicht an.

Jetzt anmelden
Hier lernst du. Hier fährst du.

In Vilshofen und auf den Straßen unserer Region.

  1. Anmelden

    Du bringst deinen Führerschein der Klasse B mit. Beim ersten Gespräch klären wir auch, ob für dich die Schlüsselzahl 95 dazugehört – das entscheidet sich an deiner Nutzung, nicht am Fahrzeug.

  2. Ärztliche Untersuchung und Sehtest

    Der Schritt, den fast alle unterschätzen: Für C1 sind eine allgemeine ärztliche Untersuchung und eine Untersuchung des Sehvermögens vorgeschrieben. Beide dürfen bei der Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein – kümmere dich früh darum, Termine dauern.

  3. Antrag stellen

    Der Antrag auf Erweiterung geht mit den Nachweisen an die Führerscheinstelle. Ein biometrisches Passbild kommt dazu, weil ein neuer Führerschein ausgestellt wird. Den Erste-Hilfe-Kurs hast du für Klasse B schon nachgewiesen.

  4. Theorie

    12 Doppelstunden: 6 Grundstoff – halbiert, weil du bereits eine Fahrerlaubnis hast – und 6 zur Klasse C1. Der klassenspezifische Teil dreht sich um Massen und Abmessungen, Ladungssicherung, Bremsen und Lenk- und Ruhezeiten.

  5. Theoretische Prüfung

    30 Fragen, höchstens 10 Fehlerpunkte. Nicht zu verwechseln mit den 20 Fragen einer gewöhnlichen Erweiterung: Die Lkw-Klassen haben einen eigenen, größeren Fragenkatalog.

  6. Fahrstunden, Sonderfahrten und Unterweisung

    Fünf Pflichtfahrten sind vorgeschrieben: drei über Land, eine auf der Autobahn, eine bei Dunkelheit. Dazu kommt die Unterweisung am Fahrzeug – Mängel erkennen, Ladung sichern, Abfahrtkontrolle. Wie viele Übungsstunden davor nötig sind, hängt fast nur am Rangieren.

  7. Praktische Prüfung

    Sie dauert mindestens 85 Minuten, davon mindestens 50 Minuten reine Fahrzeit – damit ist sie die längste Prüfung neben der für Klasse C. Der Rest sind Abfahrtkontrolle, Grundfahraufgaben und die Bekanntgabe des Ergebnisses.

Dein Führerschein.
Klar kalkuliert.

Zwei Posten gibt es bei den Pkw-Klassen nicht: die ärztliche Untersuchung vor der Anmeldung und die Verlängerung alle fünf Jahre. Beide sind keine Fahrschulkosten – rechnen musst du sie trotzdem mit ein.

Kosten berechnen
  • Bei der Fahrschule

    • Grundbetrag für die Erweiterung
    • Lernmaterial und Zugang zum Lerncenter
    • Preis je Fahrstunde (45 Minuten) – auf dem Lkw deutlich höher als beim Pkw
    • Preis je Sonderfahrt
    • Unterweisung am Fahrzeug
    • Vorstellungsentgelt für die theoretische und die praktische Prüfung

    Was das bei uns kostet, sagen wir dir konkret.

  • Fremdkosten

    • Gebühren der Führerscheinstelle für Antrag und Führerschein
    • Prüfgebühren der Prüforganisation (TÜV oder DEKRA)
    • Ärztliche Untersuchung und Untersuchung des Sehvermögens
    • Biometrisches Passbild
    • Alle fünf Jahre die Verlängerung – wieder mit ärztlicher Untersuchung

    Diese Posten setzt nicht die Fahrschule fest – sie werden nur weitergegeben. Im Kostenrechner stellst du dir den Pflichtumfang für C1 zusammen.

Noch Fragen?
Gut so.

Geht es dir um den Anhänger und nicht um das Zugfahrzeug? Dann ist BE die Seite dazu.

Frag uns persönlich

Bis 7,5 t zulässige Gesamtmasse ja – und das deckt praktisch jedes Wohnmobil ab, das oberhalb der 3,5-t-Grenze liegt. Entscheidend ist die zulässige Gesamtmasse aus den Fahrzeugpapieren, nicht das Gewicht im beladenen Zustand. Ein Anhänger darf bis 750 kg mit; wer einen schwereren Anhänger oder Autotrailer zieht, braucht zusätzlich C1E.

Dein nächster
Move.

Schreib uns, was du fahren willst und wofür – Wohnmobil, Betrieb oder Ehrenamt. Daran hängt, ob die Schlüsselzahl 95 dazugehört und ob C1 reicht oder gleich C die richtige Klasse ist.

Schreib uns – wir melden uns

Egal ob Frage, Terminwunsch oder erst mal nur Neugier – schreib uns kurz.

Mit dem Absenden verwenden wir deine Angaben, um deine Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

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